Nicht olympisch

GK Gewehr 200m / 300m

Großkalibergewehre 200 m / 300 m: Höchstgewicht als Sportgewehr 5,5 kg, als Freigewehr 8 kg. Einzellader Kaliber maximal 8 mm. Die Entfernung der Zielscheibe beträgt 200 m bzw. 300 m, maximaler Trefferwert 10 Ringe.

Armbrust Match / Feldarmbrust

Match – Armbrust 10 m: wird wie Luftgewehr auf Schießständen in geschlossenen Räumen im Anschlag stehend frei ausgetragen. Die Bolzenspitze ist zylindrisch und flach am Anfang, um ein exaktes Loch in die Scheibe zu stanzen, Durchmesser 4,5 mm. Die Entfernung der Scheibe beträgt 10 m, Trefferhöchstwert je Schuss 10 Ringe.

Match – Armbrust 30 m: wird auf Schießständen im Freien geschossen, die Entfernung beträgt 30 m. Die Bewerbe werden stehend und kniend ausgetragen, Trefferhöchstwert je Schuss 10 Ringe.

Vorderlader Gewehr / Revolver

Beim Vorderladerschießen gibt es Bewerbe für Revolver, wo auf eine Entfernung von 25 m geschossen wird. Gewehrbewerbe werden stehend und kniend auf 50 m und liegend auf 100 m durchgeführt. In den Bewerben Revolver und Gewehr werden je Wettkampf 13 Schüsse in 30 Minuten abgegeben.

Freie Pistole 50m

Freie Pistole 50 m: zugelassene Pistolen und Revolver Kaliber 5,6 mm. Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden, stehend frei, einhändiges Schießen. Abgegeben werden 60 Schuss in 120 Minuten. Trefferhöchstwert je Schuss 10 Ringe.

SGKP / DP

SGKP: Sportliches Großkaliber Pistolenschießen

  • Waffen mit verstellbarer Visierung
  • Abzugsgewicht: 1000 gr
  • Im SGKP sind auch Revolver, welche die genannten Bedingungen erfüllen, zugelassen

DP: Dienstpistolenbewerb

  • Waffe out of the box (unverändert im Auslieferungszustand) also zB. Glock 17 mit starrer Visierung
  • Abzugsgewicht 2000 gr

Beide Disziplinen, also SGKP und DP, werden nach dem gleichen Ablauf geschossen: Im Halb- oder Vollprogramm auf die ISSF Schnellfeuerscheibe, im Wendescheibenmodus, Entfernung 25m, Mindestkaliber 9mm/.38

Weitere Informationen: ÖSB – SGKP

IPSC

IPSC Wettbewerbe berücksichtigen die Schwierigkeit der Benutzung von Sportgeräten mit vollen Gebrauchsladungen im dynamischen Schießen. Es muss immer ein Mindestimpuls eingehalten werden, der dieser Herausforderung Rechnung trägt. Treffsicherheit, Kraft und Schnelligkeit sind gleichwertige Elemente des IPSC Schießens und werden durch die lateinischen Worte “Diligentia, Vis, Celeritas” (“DVC”) ausgedrückt. Eine gut ausgewogene Schießübung hängt vor allem von der Art der Anforderung ab, die der Parcours stellt. Der Stellenwert einer IPSC Schießveranstaltung bemisst sich nach der Qualität der durch die Parcoursgestaltung verlangten Anforderung. Schießübungen sollen in erster Linie die Schießfertigkeiten eines Teilnehmers und nicht seine physischen Fähigkeiten testen.

Weitere Informationen: http://www.ipscaustria.at/

IDPA / PPS

IDP ist an sich ein sportlich orientiertes Wettkampfschießen. Es ist jedoch so konzipiert, dass es beruflichen Ausbildungen für reale Erfordernisse nicht entgegensteht und das Eintrainieren taktisch falscher Verhaltensmuster vermieden wird. Dadurch ist es für Angehörige der Exekutive, des Militärs, sowie für Security Guards, Privatdetektive, Bodyguards und andere Personen, die aus legalem Bedarf eine Waffen führen, der ideale Wettkampfsport. Die verwendeten Sportgeräte sind gängige Dienstwaffen. IDP Bewerbe haben keinen Tuningwettbewerb als Erfolgsvoraussetzung. Geringfügige Änderungen am Abzug, der Visierung und am Griff sind allerdings zulässig. Einige Schützen bevorzugen sogar die “Out of the box” Philosophie. Das bedeutet, dass eine völlig unveränderte Serienwaffe verwendet wird.

Weitere Informationen: http://www.idpa.com/

PPC 1500

PPC 1500 ist ein internationales Wettkampfprogramm für verschiedene Faustfeuerwaffenkategorien. Gelegentlich wird auch die Bezeichnung PPC (Practical Police Course oder Precision Pistol Competition 1500) als Oberbegriff für diese Schießsportdisziplin verwendet. Der komplette Wettkampf umfasst 150 Schuss, die auf fünf Matches verteilt, zu absolvieren sind. Hierbei wird aus verschiedensten Positionen – stehend, sitzend, knieend – beidhändig und mit schussstarker und schussschwacher Hand auf Ziele in verschiedenen Entfernungen – 7m, 12m, 15m, 25m, 50m – geschossen! Wenn die großen Entfernungen auf einem Schießstand nicht möglich sind, kann der Bewerb mit entsprechend verkleinerten Zielmedien auch auf kürzere Distanzen abgehalten werden.

Weitere Informationen: Sportordnung ÖSB

AMSA

Metallic Silhouette

In Österreich werden zur Zeit 12 verschiedene Kurzwaffen- und 6 Langwaffendisziplinen geschossen, wobei Großkaliber-, Kleinkaliber- und Luftdruckwaffen zum Einsatz kommen. Je nach Waffenart variieren die Größe der Silhouetten und die Aufstellungsdistanzen. Metallic Silhouette ist ein anspruchsvoller und faszinierender Schießsport, der eine Alternative zur Papierscheibe sein kann.

Field Target

Das FT-Schießen ist eine Sportart mit Luftwaffen. Die Ziele sind unterschiedlichste Tiersilhouetten aus Stahlblech, die in der „Hitzone“ getroffen werden müssen um umzufallen.

Ordonnanzgewehr

Der Bewerb Ordonnanzgewehr dient dem sportlichen Schießen mit ehemaligen Ordonnanzgewehren auf die Distanz von zumindest 100 Metern in den diversen Anschlagsarten. Zweck ist die Erhaltung des technischen Wissens, die richtige Handhabung, das sportliche Schießen, das richtige Aufbewahren und die Pflege jener traditionellen Waffen und der dazu gehörenden Munition, die zu diesen Bewerben zugelassen sind. Zugelassen sind alle Gewehre bis zum Konstruktionsjahr 1945 und deren baugleiche Nachfolgemodelle bis zum Baujahr 1963 (Norwegischer K98k in .30-06, Israelischer K98k in .308 Win. usw.:), die zum Verschießen von Metallpatronen mit Nitro-Treibladungspulver und Mantelgeschossen eingerichtet sind und in einem regulären Heer eingeführt waren. Es gibt eine Liegend- und Sitzendklasse, die Schussweite beträgt meist 100m, selten 200m – aus Mangel an 200m Schießständen.

Weitere Informationen: ÖSB – Ordonnanzgewehr